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Neue Häuser am Laakkanal, Visualisierung

Ein neuer Stromversorger für die WG WARNOW

Abend im Petriviertel
Abend im Petriviertel

18.11.2019: Strom ist in unserem Alltag ein Dauerthema. Er wird überall und jederzeit benötigt – er ist der Treibstoff für politische Konflikte und häufig ein finanzielles Ärgernis durch alle gesellschaftlichen Instanzen. Strom wird mittlerweile an den Börsen gehandelt wie ein Rohstoff.

Der weltweite Bedarf steigt ständig – durch neue Mobilität, wachsenden privaten Konsum und durch aufstrebende Industrienationen – bei gleichzeitiger Verknappung fossiler Energieträger. In Deutschland wirken sich zusätzlich Umlagen, Abgaben und Steuern erheblich auf den Preis aus – und das bekommen die Verbraucher zu spüren.
Viele private Haushalte vergleichen regelmäßig die Preise und reduzieren diese Mehrkosten durch einen Wechsel des Anbieters mitunter erheblich. Und so geht es auch uns als Genossenschaft: Dem allgemeinen Trend können wir uns nicht entziehen – aber wir sorgen bei einer jährlichen Abnahme von etwa 800.000 kWh Allgemeinstrom dafür, dass unsere Mitglieder über ihre Nebenkostenabrechnung nicht mehr bezahlen, als nötig. Alle drei Jahre schreiben wir daher die Leistung zur Stromversorgung aus.

Und so rasant haben sich die Preise seit 2016 entwickelt: Kostete uns die Kilowattstunde (kWh) damals noch 3,45 Cent, so liegt sie heute durchschnittlich schon bei 5,58 Cent.

Bei der kürzlich abgeschlossenen Ausschreibung für den Zeitraum 2020 bis 2022 hatte sich Vattenfall unter 8 Energieversorgern durchgesetzt. Damit konnten wir den Preis für die Kilowattstunde nach einigen Verhandlungsrunden deutlich senken. Vor dem Hintergrund einer generellen Preissteigerung macht diese Differenz mehrere tausend Euro pro Jahr aus.

Auch bürokratische Hürden werden abgebaut: Die Abschlagszahlungen fallen jetzt nur noch zweimal pro Jahr an – damit verringert sich der Verwaltungsaufwand und setzt Kapazitäten frei, die unseren Mitgliedern wiederum zugute kommen.