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Tausende Interessierte beim Tag des offenen Denkmals

An jedem zweiten Sonntag im September öffnen sich viele Türen, die sonst verschlossen sind. Deutschlandweit wird der Tag des offenen Denkmals begangen, um Aufmerksamkeit für bauliche Schätze zu schaffen. In diesem Jahr hat unsere Wohnungsgenossenschaft WARNOW am Aktionstag mitgewirkt und das kürzlich erworbene Stadtpalais in der Wismarschen Straße 8 geöffnet. Das große Interesse von über 3.800 Besuchern an diesem Tag zeigt deutlich, welchen Stellenwert dieses zentral gelegene Haus in Rostock hat.

In sehr guter Zusammenarbeit mit der Stadtkonservatorin von der hiesigen Unteren Denkmalschutzbehörde, Uta Jahnke, sowie dem Dipl-.Restaurator Jörg Schröder, konnte unsere Genossenschaft den Tag des offenen Denkmals gut vorbereiten. Die Besucher erwartete an diesem 14. September im Zeitfenster von 10 bis 17 Uhr eine Plakatausstellung zur Geschichte des Hauses. Dabei wurde gut und aufschlussreich erläutert, wie das repräsentative Stadtpalais zwischen 1884-1888 für den Rentier H. L. Rochow errichtet wurde. Das unterkellerte, zweigeschossige Gebäude mit hohem, schiefergedecktem Mansarddach ist von der Neorenaissancearchitektur inspiriert und hat niederländische sowie französische Einflüsse in der Gestaltung. Die Ziegelfassaden sind durch verputzte Architekturelemente gegliedert und die Mittelachse wird durch das repräsentative Portal mit darüber liegendem Balkon betont.

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Nachdem die Erben das Haus 1905 an das Großherzogliche Ministerium, welches 1906 hier das Drostenamt (Verwaltung) der Domäne Toitenwinkel einrichtete, verkauft haben, wurde es in den vergangenen Jahrzehnten unterschiedlich genutzt. So waren Landesbehörden hier ebenso untergebracht, wie das Geologische und Mineralogische Institut, die Geologische Gesellschaft und die Sektion Biologie der Universität Rostock. Seit dem 1. Juni 2025 ist unsere WG WARNOW Eigentümerin des Hauses und plant derzeit eine denkmalgerechte Sanierung des ehemaligen Stadtpalais, um dieses in Teilen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zur Quartiersentwicklung in der Rostocker KTV beizutragen.

Die Geschichte des Hauses birgt viele persönliche Geschichten, welche am Tag des offenen Denkmals sichtbar wurden. Ehemalige Mitarbeiter, Studierende, Professoren und Bürger jeden Alters besuchten das Haus, um in Erinnerungen zu schwelgen und sich vom Zustand des Denkmals zu überzeugen. Dabei trafen sich ehemalige Weggefährten ebenso, wie engagierte Persönlichkeiten aus dem Stadtteil. Zudem zählten Mitglieder der Rostocker Stadtpolitik und Verwaltungsorgane zu den vielen Besuchern an diesem Aktionstag. Mit mehr als 3.800 Besuchern wurden sämtliche Erwartungen die im Vorfeld geschätzt wurden übertroffen. Als engagierte Wohnungsgenossenschaft der Region spornt uns das große Interesse zusätzlich an, diesen öffentlich geschätzten Raum denkmalgerecht zu sanieren.

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